10 Tipps für eine optimale Altersvorsorge – lisu.works

10 Tipps für eine optimale Altersvorsorge

Ein Drittel der Schweiz sorgt privat nicht genügend vor für das Alter. Mit diesen 10 Tipps können Sie die private Vorsorge optimal angehen.

Gemäss Umfragen riskieren viele Schweizer Lücken in ihrer Altersvorsorge. Viele vertrauen hauptsächlich auf die gesetzliche Vorsorge – oder es fehlt am Wissen über die optimale Vorgehensweise. 

​Tipp Nr. 1: Aktuelle Standortbestimmung durchführen 

​Wie viel Kapital muss ich bis zum Rentenalter sparen? Als erstes sollten Sie Ihr Einkommen nach der Pensionierung kennen (AHV-Rente und monatliche Pensionskassen-Auszahlung). Vergleichen Sie diesen Betrag mit Ihrem aktuellen Netto-Einkommen. Erfahrungsgemäss brauchen Sie nach Ihrer Pensionierung rund 70 Prozent Ihres derzeitigen Einkommens. Grundsätzlich sollte die staatliche Rente ca. 50 bis 60 Prozent Ihres jetzigen Einkommens decken. Entspricht dieser Betrag Ihrem Bedarf? Wenn nicht, berechnen Sie den benötigten Differenzbetrag. Nun wissen Sie, wieviel Kapital Sie bis zum Rentenalter ansparen sollten.

Berechnung der AHV-Rente und der Leistung der beruflichen Vorsorge:
https://www.ch.ch/de/ahv-rente-berechnen/

​Tipp Nr. 2: AHV-​Beitragslücken vermeiden 

​Für jedes fehlende Beitragsjahr wird die staatliche Rente gekürzt. Beziehen Sie z.B. wegen einer längeren Weiterbildung keinen Lohn, sollten Sie daher trotzdem in die AHV einzahlen. AHV-Lücken können Sie rückwirkend für die die letzten fünf Jahre begleichen.

https://www.ch.ch/de/ahv-beitragslucken/

​Tipp Nr. 3: Beginnen Sie noch heute mit der Säule 3a 

​Das bekannteste private Vorsorge-Instrument der Schweizer ist die Säule 3a. Sie können jährlich bis zu 6768 Franken (Stand: 2018) freiwillig in die Säule 3a einzahlen und von Ihrem steuerbaren Einkommen abziehen. Je mehr Sie jährlich einzahlen, desto mehr Steuern sparen Sie. Überweisen Sie am besten mittels Dauerauftrag monatlich einen festen Betrag auf Ihr Vorsorgekonto, so brauchen Sie sich um nichts mehr zu kümmern.

​Tipp Nr. 4: Mehrere 3a-Konten benutzen 

​Kapital von 3a-Konten können immer nur als Ganzes ausbezahlt werden. Da die Auszahlung als Einkommen versteuert wird, lohnt es sich über die Jahre mehrere 3a-Konten zu eröffnen, damit Sie das Geld gestaffelt erhalten können.

​Tipp Nr. 5: Lebensstandard halten mit Säule 3b 

​Die Säule 3b dient vor allem dazu, Vorsorgelücken zu schliessen, damit der Lebensstandard im Alter unverändert bleibt. Mit ihr lässt sich die Vorsorge theoretisch komplett abdecken und bietet zusätzlich finanzielle Absicherungen bei Erwerbsunfähigkeit, Todesfall etc.

Wer den Lebensstandard halten will, sollte daher unbedingt auch die freie Vorsorge 3b in Betracht ziehen. Beachten Sie: die Angebotsvielfalt für Säule 3b ist gross und die richtige Wahl abhängig von Ihrer Lebenslage (Finanzen, Gesundheit, Alter etc.).

​Tipp Nr. 6: Einkauf in die Pensionskasse 

​Fragen Sie bei Ihrer Pensionskasse nach, ob Sie sich einkaufen können um Ihre Vorsorgelücke zu stopfen. Die Einzahlung kann von den Steuern abgezogen werden. Diese eignet sich sehr, um die Steuerprogression zu brechen (meist durch einen gestaffelten Einkauf). Es empfiehlt sich oft, den Einkauf auf das spätere Erwerbsleben zu legen (ab 50) da Sie dann in der Regel mehr verdienen. Für jüngere Leute hat die Säule 3a Vorrang. 

​​Tipp Nr. 7: Sicherheit geht vor 

Hohe Renditen sind immer auch mit hohen Risiken behaftet. Sie können jederzeit in spekulative Anlagen mit hoher Rendite investieren – Sie müssen dann aber auch bereit sein, einen grossen Teil möglicherweise zu verlieren. Daher ist die Rendite immer dem Sparwillen unterzuordnen. Wichtig ist, dass Sie überhaupt auf Ihre Pensionierung hin sparen.

​Tipp Nr. 8: Kapital oder Rente? 

​Beziehe ich bei meiner Pensionierung lieber eine Rente aus der Pensionskasse oder doch besser das Kapital? Heutzutage wählt man meistens den Mittelweg: eine Kombination aus dem Bezug eines Teilguthabens und einer Rente. So erzielen Sie ein sicheres Einkommen zur Deckung der Grundbedürfnisse plus zusätzlich Kapital, über das Sie nach Bedarf verfügen können.

Tipp Nr. 9: Hauskauf durch Pensionskassen-Vorbezug? 

​In den letzten Jahren haben die Schweizer die nötigen Eigenmittel beim Hauskauf oft mit 25 bis 50 Prozent durch PK-Vermögen finanziert. Gerade junge Familien können sich so den Traum vom Wohneigentum erfüllen, der sonst oft unerreichbar wäre. Sie müssen sich jedoch bewusst sein, dass fehlendes Kapital in der Pensionskasse Leistungseinbussen zur Folge hat. Alternativ zum Bezug der PK-Gelder haben Sie übrigens die Wahl, diese zu verpfänden. 

Tipp Nr. 10: Beratung durch Profis 

Verschaffen Sie sich Zusammen mit Libertis einen Überblick über Ihre Vorsorge-Situation. In einem professionellen Beratungsgespräch erfahren Sie, ob Sie ausreichend abgesichert sind, oder ob Handlungsbedarf besteht. ​

​Anschliessend werden wir Ihnen die verschiedenen Vorsorgemodelle im Detail erklären und auch gleich die optimale Vorsorgelösung für Ihre Bedürfnisse offerieren.